"Ich leide nun schon seit Jahren unter Bauchschmerzen. Ich war immer ein lebensfroher Mensch, aber die Schmerzen machen mich langsam mürbe."
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Charakteristisch für das Reizdarmsyndrom ist unter anderem, dass die Beschwerden nach dem Stuhlgang nachlassen und bei bzw. nach Stress oder Ärger stärker ausgeprägt sind.
Leiden Sie vielleicht am Reizdarmsyndrom? Finden Sie es im RDS-Check heraus! |
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Es gibt eine Richtlinie, welche Aerzte unter anderem für die Diagnose verwenden. Das sind die so genannten „ROM-III-Kriterien“ von 2006, die sowohl Einschluss- wie auch Ausschlusskriterien vereinen.
Für die Einschlusskriterien ist ausschlaggebend, dass der Bauchschmerz im Zentrum der Beschwerden steht – verbunden mit Durchfall oder Verstopfung, manchmal auch im Wechsel sowie Völlegefühl und Übelkeit. Typisch ist ausserdem die Besserung der Beschwerden nach dem Stuhlgang. Die Beschwerden müssen über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten immer wieder auftreten.
Aus den ROM-Kriterien wurde ein kurzer RDS-Check entwickelt, mit dessen Hilfe Sie feststellen können, ob Sie eventuell unter Reizdarmsyndrom leiden könnten. Er kann Ihnen einen Hinweis geben, ersetzt jedoch nicht die Diagnose eines Arztes. Die Diagnose von RDS kann nur nach Ausschluss aller sonstigen Ursachen gestellt werden.
Wenn Sie mehrere der nachfolgenden Fragen mit „ja“ beantworten, leiden Sie eventuell unter dem Reizdarmsyndrom. Bitte gehen Sie zum Arzt, um sich beraten zu lassen.
- Leiden Sie unter krampfartige Bauchschmerzen oder Bauchbeschwerden?
- Traten die Beschwerden vor mindestens 6 Monaten das erste Mal auf?
- Bestehen die Beschwerden in den letzten 3 Monaten an mindestens 3 Tagen pro Monat?
- Bessern sich die Beschwerden nach dem Stuhlgang meistens?
- Bemerken Sie gleichzeitig eine Veränderung der Stuhlhäufigkeit und/oder -konsistenz ( Durchfall, Verstopfung)?
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